Die besten Reisetipps für Norwegens Südküste

Die besten Reisetipps für Norwegens Südküste

Die besten Reisetipps für Norwegens Südküste

Wer nach Norwegen reist, erreicht das Land entweder per Flugzeug über den Airport der Hauptstadt Oslo oder mit der Fähre. Die wichtigsten Fährhäfen Norwegens sind außer Oslo noch Kristiansand, Larvik und Langesund. Wer nicht mit dem Wohnmobil durch das Land fahren möchte, findet in Norwegen an den allermeisten Orten viele tolle Ferienhäuser zum Übernachten.

Eine Rundreise entlang der Südküste mit ihrer teilweise schroffen Felsenlandschaft, den strahlend weißen Stränden und den bunten Holzhäusern ist für Naturliebhaber ein traumhaftes Erlebnis. Die Idylle wird durch kleine Städte ergänzt, die eher an den Mittelmeerraum als an Skandinavien erinnern. Einige Highlights und Sehenswürdigkeiten der Region stellen wir nachfolgend vor und beginnen mit einer kleinen Sightseeing Tour in Oslo.

Oslo, die Tigerstadt

Nach einem Gedicht des norwegischen Nationaldichters Bjørnstjerne Bjørnson trägt Oslo den Beinamen Tigerstaden. Die Bronzestatue eines Tigers befindet sich am Jernbanetorget und ist ein vielfotografiertes Motiv der Hauptstadt, in deren Umkreis knapp 700.000 Einwohner leben.

Wer Norwegen besucht, sollte auf jeden Fall einige Tage für die wichtigsten Attraktionen hier einplanen. Das älteste Gebäude Oslos ist die Gamle Aker Kirke (Kirche) im romanischen Stil, die bereits aus dem 11. Jahrhundert stammt und immer noch für Gottesdienste genutzt wird.

Die bedeutendste Kirche ist allerdings die Domkirke mit ihren fantastischen Deckengemälden und der barocken Kanzel. Hier werden auch die Trauungen der königlichen Familie vollzogen, deren Schloss in klassizistischer Architektur natürlich ebenfalls zu den absoluten „Must See“ in Oslo zählt. Es ist sowohl Residenz als auch Gästehaus und beherbergt außerdem offizielle Staatsräume. Besonders während der warmen Jahreszeit lohnt sich ein Spaziergang durch den wunderschönen Schlosspark, der im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt ist.

Der wohl markanteste Bau in Oslo ist das monumentale Rathaus mit seinen beiden mehr als 60 m hohen Türmen und dem Glockenspiel. Im Rathaus befindet sich auch der prunkvolle Saal, in welchem alljährlich der Friedensnobelpreis übergeben wird.

Direkt gegenüber liegt das Nobel-Friedenszentrum, wo wechselnde Ausstellungen über alle Details rund um den renommierten Preis informieren. Oslo ist für Fußgänger eine angenehme Stadt und bei schönem Wetter pulsieren die Flaniermeilen und die Gegend rund um den Hafen vor Leben. Geschichtsfans werden sich außerdem für die mittelalterliche Stadtfestung Akerhus festning und die neuere Küstenbefestigung aus dem 2. Weltkrieg (Trolldalen Fort) begeistern.

Viele der dortigen Bunker des Atlantikwalls sind inzwischen zu Museen umgestaltet worden und können betreten werden. Gerade für Familien mit Kindern, denen das Klettern durch die alten Unterstände und in die Schützengräben immer viel Spaß macht, ein passendes Ziel.

Video: Norwegens Südküste

Entlang der Südküste Norwegens bis nach Stavanger

Am Ende des Oslofjords liegt das „Ende der Welt“, wie Verdens Ende ins Deutsche übersetzt heißt. Hier befindet sich, auf einer Landzunge in der typischen Felsenlandschaft der Küste, dieses altertümliche Leuchtfeuer, bei dem in einem Korb ein Kohlefeuer entzündet wurde, was den Namen „Wippfeuer“ erklärt.

Außer dieser skurrilen kleinen Sehenswürdigkeit bietet der Ort einen tollen Blick auf das Meer mit den vorgelagerten Schären und Holmen.

Fährt man die Küste von Oslo entlang Richtung Westen, erreicht man Kragerø, das mit seinen weißgetünchten Häusern an ein idyllisches Mittelmeer-Städtchen erinnert.

Ein Bummel durch den historischen Kern und ein Spaziergang zum 51 m hohen Aussichtspunkt des Ortes, der einen fantastischen Panoramablick bietet, lohnen sich. Besonders das jährlich stattfindende große Hafenfestival zieht stets eine Vielzahl von einheimischen und ausländischen Besuchern an. Eine der dann stattfindenden Attraktionen besteht aus den Klippenspringern, die sich von oben in die tosende Brandung des Meeres stürzen.

Unweit von Kragerø befindet sich einer der wahrscheinlich schönsten Orte der Region, das kleine Risør. Der Ort versprüht einen maritimen Charme und lädt zum Flanieren durch die kleinen Gassen mit den vielen Geschäften, Cafés und Restaurants ein. Treffpunkt bei schönem Wetter ist der lebhafte Yachthafen, wo an jedem 1. Wochenende im August das fast schon legendäre Holzboot-Festival veranstaltet wird, welches Boote aus der ganzen Welt anzieht.

In Risør existiert auch das einzige Salzwasser Aquarium Südnorwegens, in welchem die täglich stattfindende Fischfütterung besonders die jungen Besucher begeistert. Die Stadt besitzt sogar einen kleinen Zoo mit Spielplatz, so dass sich Risør mit seinen vielseitigen Attraktionen für alle Altersstufen auf jeden Fall als Stopp anbietet.

Ein toller Spaß für jedermann, speziell bei warmen Temperaturen, sind die sogenannten Gletschertöpfe von Jettegrytene. (Gletschermühlen in Sild)Diese natürlichen Swimmingpools sind ein ganz besonderes Erlebnis und eignen sich zum Klettern, Planschen und Sonnenbaden gleichermaßen. Auch zur Zeit des Sonnenunterganges versammeln sich hier viele Leute zum Picknicken und Relaxen.

Eine Reise in die Vergangenheit ist der Besuch des historischen und fast autofreien Fischerdorfes Brekkestø. Beim Spaziergang durch die malerischen Straßen mit den verschiedenfarbigen Holzhäusern, in denen Kaufmannsläden oder Werkstätten untergebracht sind, fühlt man sich wie in einer Filmkulisse oder einem großen Freilichtmuseum.

Am Südkap befindet sich der wohl meistfotografierte Leuchtturm Norwegens, der Lindesnes Fyr.
Der heutige Bau stammt zwar erst aus dem Jahr 1915 aber an gleicher Stelle wurde bereits 1655 das erste Leuchtfeuer des Landes auf dem Festland entzündet.

In den letzten Jahren erscheinen in den Sozialen Medien häufig Fotos (Selfies), die auf der natürlichen Felsplattform Preikestolen, deren Kante zum Fjord hin mehr als 600 m senkrecht abfällt, aufgenommen werden. Trotz der Menschenmassen, die diese Attraktion täglich erwandern, lohnt sich die Tour aufgrund der einzigartigen Landschaft rundherum immer noch.

Die Rundreise entlang der Küste Südnorwegens mit ihrer atemberaubenden Landschaft aus Bergen, Fjorden und Sandstränden endet in Stavanger. Die Stadt besitzt eine einmalige Altstadt mit 170 weißen Holzhäusern, die als besterhaltene Holzhaussiedlung in ganz Europa gilt. Auch Besichtigungen des Domes und des Erdölmuseums sollten in das Urlaubsprogramm aufgenommen werden.

Die Südküste Norwegens eignet sich für kulturinteressierte Touristen ebenso wie für Wanderer und Badeurlauber. Besonders schöne Strände gibt es in Vanse und auch der Kanelstrand (Zimtstrand) in Mandal laden zum Schwimmen und Relaxen ein. Wer sich für die Übernachtung in Ferienhäusern entscheidet, hat die größtmögliche Flexibilität und Unabhängigkeit in der Gestaltung seines Tagesablaufes.

Norwegen ist seit der Entdeckung des ersten Erdölfeldes 1969 in Ekofisk eines der reichsten Länder der Erde und für Touristen relativ teuer. Es empfiehlt sich jedoch, nicht alle Preise ständig von Kronen in Euro umzurechnen und seinen Urlaub in diesem schönen Land richtig zu genießen.

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Ferienhäuser in Fjordnorwegen

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Ferienhäuser in Sogn und Fjordane

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