Polarlichter - geheimnisvolle Lichtphänomene im hohen Norden

Polarlicht in NorwegenEine dunkle Nacht in der Polarkreisregion. Sterne leuchten am Himmel und das breite Band der Milchstraße ist deutlich zu erkennen. Plötzlich ein pulsierendes Leuchten. Grüne, gelbe und blaue Lichtschleier zucken über den Himmel und verschwinden nach kurzer Zeit so schnell, wie sie gekommen sind: Polarlichter.

Mystisches Himmelsspektakel in der Polarkreisregion

Polarlichter haben seit jeher die Fantasie der Menschen beflügelt. Mythen und Legenden ranken sich um die Lichterscheinungen, die antike Völker als Ankündigung drohenden Unheils deuteten. Die Wikinger vermuteten, dass hinter den himmlischen Farbspielen blutige Schlachten stecken, die in einem fernen Winkel der bekannten Welt geschlagen wurden. Heute erklärt die Forschung Polarlichter mit einer wissenschaftlichen Begründung. Ihren Ursprung haben die Lichterscheinungen im Sonnenwind. Das Zentralgestirn schleudert unaufhörlich elektrisch geladene Teilchen in Richtung Erde. Sobald die Teilchen auf das Magnetfeld der Erde treffen, werden die obersten Schichten der Atmosphäre zum Leuchten angeregt. In klaren Winternächten sind sogar die Magnetlinien der Erde zu erkennen, an denen sich der Teilchenstrom ausrichtet.

Polarlichtbeobachtungen in Norwegen: Beste Reisezeit

Als „Aurora Bolearis“ werden die Polarlichter auf der Nordhalbkugel der Erde bezeichnet. Ihre Intensität hängt stark mit der Sonnenaktivität zusammen. In einem Gürtel oberhalb des Polarkreises sind die spektakulären Lichterscheinungen in den Wintermonaten zu beobachten. Die beste Reisezeit für Polarlichtbeobachtungen in Norwegen liegt zwischen Oktober und April. Voraussetzung sind klare Nächte, in denen keine Wolkendecke die Sicht in den Himmel versperrt. Die besten Aussichten auf das Auftreten der Lichterscheinungen liegen in den Monaten Dezember und Januar. Die Region nördlich des Polarkreises versinkt in dieser Zeit für wenige Wochen in völliger Finsternis. Die Sonne steigt im äußersten Norden nicht mehr über den Horizont. Für Polarlichtjäger bricht dann eine spannende Zeit an. Viele Urlauber mieten in diesem Zeitraum ein Ferienhaus in Norwegen, um die farbigen Lichtphänomene zu beobachten.

Tromsø – die Polarlicht-Hauptstadt Norwegens

Rund 350 km nördlich des Polarkreises liegt die norwegische Stadt Tromsø. Sie ist ein Hotspot für Polarlichtbeobachtungen in dem skandinavischen Land. An kaum einem anderen Ort in Norwegen stehen die Chancen auf Polarlichtbeobachtungen besser. Vor Ort werden geführte Bustouren in das Umland angeboten, wo aufgrund des fehlenden Kunstlichtes beste Aussichten auf die Beobachtung bestehen. Es sind magische Momente, wenn sich der Himmel plötzlich Grün färbt und wie aus dem Nichts blaue und rote Lichtvorhänge den Himmel erhellen. Die Zeit zwischen den Polarlichtbeobachtungen lässt sich in Tromsø hervorragend überbrücken. Tagsüber statten Sie der Eismeerkathedrale oder dem Polarmuseum einen Besuch. Alternativ nehmen Sie an einer Wal-Safari teil, die zwischen November und Januar angeboten wird.

Ferienhaus auf den Lofoten für Polarlichtbeobachtungen

Ein weiteres Reiseziel für Polarlichtbeobachtungen ist die Inselgruppe der Lofoten, die zwischen 100 und 300 km nördlich des Polarkreises im Nordatlantik liegt. In der Zeit um die Osterfeiertage sind die Nächte noch dunkel genug, um die seltsamen Himmelserscheinungen beobachten zu können. Darüber hinaus stehen Ihnen auf den Lofoten zahlreiche gemütliche Ferienhäuser zur Auswahl, die für die Dauer Ihres Aufenthaltes eine behagliche Bleibe sind. Eine Robru Fischerhütte am Fjord nutzen Sie tagsüber als Ausgangspunkt für Angeltouren und Wanderungen. Nach Einbruch der Dunkelheit lassen Sie sich vom mystischen Glanz der Polarlichter verzaubern.

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